Pressemitteilung 14.11.2016 (I)

Keine Billigairlines am Frankfurter Flughafen!

Seit Jahren ist erkennbar, dass die neue NW-Landebahn eine Fehlinvestition ist. Begründet wurde sie vom Flughafenbetreiber mit einem angeblichen Bedarf an zusätzlichen Slots, der den Ausbau „zwingend erforderlich“ machte. Tatsächlich ist die Anzahl der Flugbewegungen seit etwa 15 Jahren konstant, derzeit sogar rückläufig. Fraport versucht nunmehr, die überflüssigen Kapazitäten mit fragwürdigen Rabattaktionen zu füllen. Für den Fraktionsvorsitzenden der AfD im Römer, Rainer Rahn, war diese Entwicklung absehbar: „Fraport hat den Ausbau unter Vortäuschung eines angeblichen Bedarfs durchgesetzt in der Hoffnung, dass zusätzliche Kapazitäten dann auch genutzt würden. Diese Erwartung hat sich nicht erfüllt. Der Versuch, nunmehr Billigairlines mit Rabattaktionen nach Frankfurt zu holen, ist ein weiterer untauglicher Versuch der Fraport, die Öffentlichkeit über die Fehlinvestition zu täuschen“.

Besonders bedenklich ist, dass Fraport Flüge vom Flughafen Hahn nach Frankfurt verlagern will. „Die durch Fluglärm extrem belastete Bevölkerung im Rhein-Main-Gebiet lehnt es ab, noch mehr belastet zu werden, während es in der strukturschwachen Region um den Flughafen Hahn Bürgerinitiativen für den Erhalt des Flughafens gibt“, so Rahn.

Die AfD-Fraktion hat daher einen Antrag gestellt, mit dem der Magistrat beauftragt werden soll, auf allen Ebenen darauf hinzuwirken, dass der Flughafenbetreiber Fraport AG von seinen Planungen bezüglich der Anwerbung von Billigfluglinien Abstand nimmt und das zuständige Ministerium die von der Fraport AG beantragte Änderung der Entgeltordnung mit Rabatten für Neukunden nicht genehmigt. „Die Verlagerung von Flügen nach Frankfurt, die auch woanders abgewickelt werden können, ist unter keinem Aspekt mit dem definierten Planungsziel vereinbar und daher abzulehnen“, so Rahn abschließend.

Kontakt: fraktion@afd-im-roemer.de

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