Pressemitteilung: Stadt steht in Bringschuld proaktiver Informationspolitik (03.05.2017)

Stadt steht in Bringschuld proaktiver Informationspolitik

Dass die FAZ jetzt schon ihre Leser – bzw. Nichtleser – beleidigt, und diese ‘ignorante Nörgler‘ nennt, zeigt, dass es lange her ist, dass auch in den Redaktionsstuben immer ein kluger Kopf sitzt. „Nicht nur die FAZ, sondern alle Zeitungen vergessen, auch hier gibt einen status negativus. Das heißt konkret, niemand muss Zeitung lesen,“ sagt Horst Reschke, AfD-Stadtverordneter im Römer. Er bezieht sich damit auf einen Kommentar in der Dienstagsausgabe der FAZ im Regionalteil. Da macht sich der Autor darüber lustig, dass Geschäftetreibende nicht über konkrete Baumaßnahmen informiert gewesen sein sollen. „In einer Stadt wie Frankfurt jagt ein Bauprojekt das andere. Daher ist es Pflicht der Behörden, sicher zu gehen, dass die Anwohner rechtzeitig und umfassend von den Baumaßnahmen erfahren. Dies gilt umso mehr, wenn dabei eine Hauptverkehrsachse betroffen ist, an der neben anderen Geschäften auch eine Tankstelle liegt. Bei Sperrung der Eschersheimer Landstraße kann sie nicht oder nur sehr schwer angefahren werden,“ so Reschke. „Immerhin stellt diese Baumaßnahme auch einen Eingriff in Gewerbebetriebe dar. Deshalb kann man von der Verwaltung erwarten, dass sie mit den Betroffenen persönlichen Kontakt aufnimmt. Sie muss mit diesen besprechen, wie man die sicher notwendigen Einschränkungen so gering wie möglich hält,“ fährt der Stadtverordnete fort. „Wie schwer sich die Stadt bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit tut, zeigt nicht zuletzt auch der Verkehrsdezernent Oesterling, der schon im Verkehrsausschuss die Nichtzeitungsleser angriff. Da warten die Ausschussmitglieder noch immer auf seinen Bericht, wie es zu der enormen Verzögerung der Baumaßnahmen an der Eckenheimer Landstraße kommen konnte. Wohlgemerkt, die Verspätungen haben einige geschäftetreibende Anlieger schon an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz gebracht,“ betont Reschke. „Wir meinen, die Stadt steht in der Bringschuld einer proaktiven Informationspolitik. Sie darf sich dabei nicht auf die Zeitungen als ihr städtisches Mitteilungsblatt verlassen. Die FAZ sollte die Größe haben, sich für ihre Wortwahl zu entschuldigen,“ schließt der AfD-Stadtverordnete.

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