Pressemitteilung: Fremdsprachliche Übersetzungen verhindern Integration und verursachen hohe Kosten (08.05.2017)

Fremdsprachliche Übersetzungen verhindern Integration und verursachen hohe Kosten

Schriftstücke wie Merkblätter und Bürgerinformationen, die sich an die Bewohner der Stadt Frankfurt richten, sollen künftig nicht mehr in fremde Sprachen übersetzt werden. Dazu hat die AfD im Römer nun einen gleichlautenden Antrag beim Magistrat eingereicht. Übersetzungen von Texten, die für Besucher der Stadt bestimmt sind – also für Messegäste und Touristen -, soll es weiterhin geben. „Alleine aus Kostengründen ist ein Verzicht auf fremdsprachige Schriftstücke geboten. Unabhängig hiervon sind diese jedoch auch kontraproduktiv im Hinblick auf die angestrebte Integration von Migranten,“ sagt Rainer Rahn, Fraktionsvorsitzender der AfD im Römer.

Seit Jahrzehnten werden Informationen wie Merkblätter etc., welche für Bewohner der Stadt Frankfurt bestimmt sind, durch den Magistrat in zahlreiche Sprachen übersetzt. „Ein Merkblatt zum korrekten Ausfüllen eines Rentenantrages wird sogar in sage und schreibe zwanzig verschiedenen Sprachen angeboten. Und das, obwohl sich dieses Merkblatt erkennbar an Personen richtet, die in der Regel über Jahrzehnte eine berufliche Tätigkeit in Deutschland ausgeübt haben. Man kann voraussetzen, dass die Leute damit ausreichende Sprachkenntnisse besitzen,“ so Rahn.

„Der Magistrat hat zuletzt die Kosten einer in acht Sprachen übersetzten Präsentation zum Übergang von Klasse 4 zu 5 beziffert. Sie belaufen sich auf stattliche 5.758,56 €. Übersetzungen zahlreicher Schriftstücke in verschiedene Sprachen verursachen somit erhebliche Kosten. Schließlich müssen diese auch ständig aktualisiert werden,“ fährt Rahn fort.

„Denjenigen, die ohnehin gering motiviert sind, die deutsche Sprache zu erlernen, kommt man mit muttersprachlichen Merkblättern noch weiter entgegen. Immer wieder beklagt sich der Magistrat über sprachliche Defizite in verschiedenen Migrantengruppen. Aber die sind doch nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass ihnen von Seiten der Behörden der Eindruck vermittelt wird: Die deutsche Sprache braucht man nicht zu erlernen, um mit den Ämtern zu kommunizieren,“ schließt Rahn.

Kontakt: fraktion@afd-im-roemer.de