Pressemitteilung: Vorbereitung auf Fußball-EM 2024 erst bei definitiver Zusage beginnen (07.11.2017)

Vorbereitung auf Fußball-EM 2024 erst bei definitiver Zusage beginnen

Für die AfD im Römer ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Aktivitäten für die UEFA-EM 2024 erst dann zu entfalten sind, wenn der DFB auch tatsächlich den Auftrag für die Austragung der EM erhalten hat. Doch wie der Presse zu entnehmen war, hat der Magistrat zur Vorbereitung der Ausrichtung jener Fußball-Europameisterschaft 2024 bereits jetzt eine Stabsstelle mit einem Leiter und drei Mitarbeitern eingerichtet. Aus diesem Grund hat die AfD in einem Antrag gefordert, diese personal- und kostenintensiven Aktivitäten zurückzustellen.

Wie die Medien berichteten, soll eine Stabsstelle mit dem offiziellen Namen ‚Fußball-Europameisterschaft (EM) 2024‘ alle Aktionen rund um die Bewerbung koordinieren und unter anderem ein Sicherheitskonzept erarbeiten. Nach Angaben des Oberbürgermeisters werde derzeit eine innerstädtische Arbeitsgemeinschaft sowie ein Netzwerk für die Zusammenarbeit mit Verbänden, Organisationen, der Landesregierung und der Polizei aufgebaut.

Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch völlig offen, ob der DFB die EM 2024 ausrichten und somit die Stadt Frankfurt Austragungsort werden wird“, sagt Rainer Rahn, AfD-Fraktionsvorsitzender im Römer. „Mit einer Entscheidung hierüber ist voraussichtlich erst im September 2018 zu rechnen. Das heißt also erst in knapp einem Jahr! Im Hinblick auf den zeitlichen Vorlauf erscheint der aktuelle Einsatz von Personal und Sachmitteln als deutlich verfrüht“, so Rahn. „Falls der DFB den Zuschlag erhalten sollte, ist es bei weitem zeitig genug, wenn erst Ende 2018 eine Stabsstelle gebildet oder andere Aktivitäten diesbezüglich an den Tag gelegt werden. Die Stadt Frankfurt hätte ohnehin nur etwa 6 oder 7 Spiele auszurichten. Eine Vorbereitungszeit von über 5 Jahren erscheint dafür völlig ausreichend!“, fährt der AfD-Fraktionsvorsitzende fort. Rahn schließt mit einem Hinweis an den Magistrat: „Sogar Olympische Spiele werden mit einem Vorlauf von etwa 7 Jahren vergeben. In dieser Zeit werden das komplette Olympiadorf mit sämtlichen Austragungsstätten und weitere Infrastruktur – wie etwa U-Bahnen – geplant und realisiert!“

 

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