Pressemitteilung: Summe der Einzelverfehlungen bei Mordfall Susanna F. aufarbeiten (08.06.2018)

Summe der Einzelverfehlungen bei Mordfall Susanna F. aufarbeiten

Die Mitglieder der AfD-Fraktion im Römer bekunden ihrer Trauer zum Tode von Susanna F. und ihr Mitgefühl mit allen, die jetzt den Verlust ihres geliebten Kindes in tiefer Trauer zu bewältigen haben. „Der Schmerz darf uns nicht den Blick verstellen, um mit kühlem Sachverstand das Geschehen zu bewerten“, sagt Horst Reschke, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD im Frankfurter Stadtparlament. „Schließlich muss mit aller Kraft daran gewirkt werden, künftige Opfer zu vermeiden“, so Reschke. „Es fällt auf, wie der Öffentlichkeit viele kleine Einzelheiten geboten werden, deren Fehlleistungen einzeln betrachtet nachvollziehbar und damit nicht so schlimm wären. Aber so einfach kann und darf es sich der Staat hier nicht machen, denn diese Tragödie ist die Summe seiner vielen Einzelverfehlungen“, konstatiert der AfD-Stadtverordnete.

„Zwei Aspekte verdienen schon jetzt bei noch laufenden Ermittlungen einer bewertenden Betrachtung. Zu Beginn stellt sich der Fall der Mainzer Polizei als bloßer Vermisstenfall dar, der mit der üblichen ‚Warten-wir-mal-ab-Praxis‘ bearbeitet wird. Dies ist aber ein schwerwiegender Fehler, da mit Blick auf das Alter der Vermissten die Fahndungsmaßnahmen sofort umfassend geführt werden müssen. Ein gründliches Ausleuchten der Kontakte des späteren Opfers hätte vermutlich Verdachtsmomente mit Hinweisen auf den jetzt geflohenen Täter erbracht“, fährt der AfD-Stadtverordnete fort. „Zu den Umständen der Flucht der gesamten Familie des mutmaßlichen Mörders kann man nur die Frage stellen: Wie lächerlich ist unser Asylsystem? Denn woher hat diese Familie acht Pässe und andere Dokumente, die es ihr ermöglicht haben, völlig unbehelligt die Kontrollen zum Flieger zu passieren?“, gibt Reschke zu bedenken. „Es gibt dafür nur die eine Erklärung: Die gesamte Sippe ist schon mit einem kompletten Satz dieser Ersatzpapiere nach Deutschland eingereist mit der Option, diese in krimineller Weise zu verwenden. So muss jetzt auch dieser Umstand genau aufgeklärt werden, denn es steht zu befürchten, dass dies kein Einzelfall ist“, erklärt der sicherheitspolitische AfD-Sprecher. „Im Hinblick auf die gestrige Debatte unterstützt die Frankfurter AfD ihre Kollegen im Bundestag und hofft, dass in dieser Sache der Rechtsstaat siegen wird“, schließt Reschke.