Pressemitteilung: Dürre Erklärungen zu Mordopfern sind der eigentliche Skandal (19.06.2018)

Dürre Erklärungen zu Mordopfern sind der eigentliche Skandal

 

‚Sogar dem Hund geht es besser‘, titelt die FAZ zum Parteitag der CDU in Wiesbaden.

„‚Endgültig auf den Hund gekommen‘, sollte aber die Überschrift für Volker Bouffier und seine CDU hier in Hessen lauten“, sagt Horst Reschke, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD im Römer. „Es beginnt schon damit, dass Bouffier wieder mal das ausgeleierte Bild benutzt, die AfD ginge über Leichen, nur weil wir uns mit den dürren Erklärungen zu den letzten Mordopfern, vor allem hier in Wiesbaden, nicht zufrieden geben“, so Reschke.

„Unleugbar ist, dass bei fast allen Tätern der vergangenen beiden Jahre folgendes Bild immer wiederkehrt: Die Täter hielten sich illegal hier auf, die Identität und das Alter standen nicht fest, sie haben mehrfach – zum Teil schwerwiegende – Straftaten begangen und waren bei der Polizei aktenkundig. Angeblich hat es zudem nie gereicht, die Täter festzusetzen. Bis es dann zu den Mordtaten kam!“, fährt der AfD-Stadtverordnete fort.

„Dass im Hessischen Landtag keine der Oppositionsparteien hier den Ministerpräsidenten zu seiner Verantwortung fragt, ist der eigentliche politische Skandal. Da fürchtet Bouffier den Einzug der AfD zu Recht, denn wir werden ihn bei solchen Mordtaten und anderer verfehlter Politik zu seiner Verantwortung fragen, bis er leichenblass wird!“, fährt Reschke fort.

„Eher kabarettartig wirkt dagegen die Formulierung des obersten Wahlkämpfers, wenn er der SPD eine Voodoo-Politik vorwirft, um sie sich damit vom Leib zu halten. Aber es ist nicht die SPD, die – wie er in Erinnerung ruft – immer mehr fordert, was letztlich nicht finanzierbar ist. Nein, es sind die Grünen, mit denen Bouffier unter Verrat aller CDU-Tugenden eine Koalition einging, die nur Dinge fordern, die ganz bestimmt nicht bezahlbar sind.

Hier sei die Presse und die Öffentlichkeit nur an die derzeitigen Frankfurter Haushaltsberatungen erinnert, bei denen allein der Titel kostenloser ÖPNV mit 250 Millionen zu Buche schlagen würde“, schließt der AfD-Stadtverordnete.

 

Kontakt: fraktion@afd-im-roemer.de