Wahlprogramm: 14. Kultur

14. Kultur 

Die AfD unterstützt ein reichhaltiges Kulturangebot der Stadt Frankfurt, fordert aber auch eine kritische Überprüfung der Ausgaben in diesem Bereich. Subventionen sind offenzulegen und zu plausibilisieren, ggf. zu reduzieren oder ganz zu streichen. 

Problem: 

Das Kulturangebot der Stadt ist zwar ein Kernpunkt der Attraktivität Frankfurts – jedoch zu kostenintensiv in der derzeitigen Form. Die hierfür notwendige Finanzierung ist von der Stadt alleine nicht mehr uneingeschränkt zu leisten.

Ursache: 

Dieses Angebot wird regional und überregional genutzt, ohne dass eine angemessene Kostenbeteiligung erfolgt.

Lösung: 

Daher soll die Stadt Frankfurt mit dem Land Hessen und den benachbarten Gemeinden einen Kultur-Verbund anstreben, mit dem Ziel, dass einerseits die Angebote aufeinander abgestimmt werden und andererseits sich die anderen Körperschaften an der Finanzierung (stärker) beteiligen. Sollte eine derartige Beteiligung nicht zustande kommen, müssen die Frankfurter Kultureinrichtungen über die Eintrittspreise einen höheren Kostendeckungsgrad erreichen. Stärker Kulturinteressierten soll eine (Jahres-) Kulturkarte angeboten werden, mit der sie die Kultureinrichtungen zum bisherigen Preis nutzen können.

Es sollten differenzierte Eintrittspreise erhoben werden, d.h. höhere Preise für Nicht-Frankfurter.

Als ultimative Lösung muss über eine Einschränkung des Kulturangebotes nachgedacht werden, ggf. auch über eine Schließung von Einrichtungen. Zum Beispiel über die des Weltkulturen Museums, das seit jeher auf keine nennenswerte Publikumsresonanz stößt, für das aber schon ein Neubau für 100 Mio. Euro in Planung ist.