Pressemitteilung: Neuartige Verbrechen außerhalb jedes bekannten Rasters (10.03.2020)

Neuartige Verbrechen außerhalb jedes bekannten Rasters

 

Bevor die Jubelchöre über die Polizeistatistik für das Jahr 2019 zu laut werden, muss doch auf einige Misstöne hingewiesen werden. Das sagt Horst Reschke, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Römer und nimmt dabei Bezug auf einen in der FAZ erschienenen Beitrag. Da heißt es u.a., die Zahl der Woh­nungs­ein­brü­che sei aber­mals ge­sun­ken. Zur generellen Erfassung von Verbrechen verwies Reschke auf den Tod des kleinen Leo am Frankfurter Hauptbahnhof. „Dieser Mord passt in kein Raster, liegt auch außerhalb der kriminologischen Erkenntnisse, die bis dahin gegolten haben“, so der AfD-Stadtverordnete. „Für alle Zeit wird nun Frankfurt mit diesem schrecklichen Verbrechen in Verbindung gebracht werden.“

Was in Sachen Wohnungseinbrüche vordergründig als Erfolg erscheinen wolle, lasse sich bei näherem Hinsehen aber auch als ein verändertes Täterverhalten erklären. „Immer mehr Bürger haben ihre Wohnungen stark gesichert. Dadurch haben sich gerade die mobilen Einbrecherbanden andere Orte gesucht“, erklärt Reschke. Einen indirekten Beweis für diese Vermutung liefere der drastische Anstieg der Keller- und Dachbodeneinbrüche um fast 40 Prozent. „Diese Objekte sind in der Regel weniger gut gesichert und bieten damit insbesondere Drogensüchtigen einen schnellen Zugriff“, fährt der sicherheitspolitische AfD-Sprecher fort. Aber auch daraus folgten wiederum zwei Erkenntnisse, die sich aus den reinen Zahlen nicht herauslesen ließen. Erstens habe die Beschaffungskriminalität wieder stark zugenommen, was zweitens auf einen florierenden Drogenmarkt schließen lasse. Das sei aber auch ein Kriminalitätsfeld mit dem höchsten Dunkelfeld.

Alarmiert müsse man allerdings sein, wenn die Polizei inzwischen aufgrund des hohen Anteils ausländischer Straftäter im Bahnhofsgebiet selbst von `importierter Kriminalität´ spreche. „Für diesen Begriff wurde die AfD noch vor einiger Zeit gerügt, mit der Behauptung, sie betreibe Hetze“, fährt Reschke fort. „Jetzt darf man vermuten, dass sich der Polizeipräsident für diese Formulierung im Innenministerium rechtfertigen muss“, schließt der AfD-Stadtverordnete.

 

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