Rede von Oliver Wurtz zu gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen (Plenarsitzung 01.02.2018)

Rede des Stadtverordneten Oliver Wurtz zum Antrag der Koalition NR 478 zur dauerhaften Installation von gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen an der Konstablerwache.

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrte Damen und Herren,

 

2015, 16, 17 und 18… Die Ampelanlage sollen dieses Jahr nicht mehr für drei Tage aber permanent mit gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen umgerüstet werden.

Jetzt mal ehrlich…

Wer braucht denn schon so was?

Die Große Mehrheit von den Schwulen und von den Lesben die ein ganz normales Leben führen und seit kurzem sogar heiraten können, oder eine Minderheit von Aktivisten die an Verfolgungswahn leiden, gerne gegen Windmühlen kämpfen die es überhaupt nicht gibt und weitere Zuschüsse von der Stadt erwarten?

Ich finde es fürchterlich… Fürchterlich, dass Sie dauernd Menschen auf ihre Sexualität reduzieren. Aber noch fürchterlicher, weil Sie immer alles gendern müssen!

Ihr wollt ein Zeichen für TOLERANZ setzen aber… lasst Menschen aus Gegenden wo das Mittelalter immer noch zuhause ist, wo man Homosexuelle und Andersdenkende einsperrt, auspeitscht, verbrennt, steinigt oder von Hausdächern wirft, unkontrolliert in Deutschland rein.

Ihr wollt ein Zeichen für TOLERANZ setzen aber… schließen nicht Orten wo man  „nackte Frauen, als eine teuflische Versuchung“ und „Homosexualität als ein Krebsgeschwür gegen die Moral“ oder „wie ein Verbrechen“ sieht.

Das schlimmste: Diese widerlichen Wörter kommen von einem Imam, der als weltoffen und tolerant gilt…

Sie können auch mal den Bestseller „Inside Islam: Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird“ von Constantin Schreiber lesen. Da werden Sie sich noch wundern!

Ihr wollt ein Zeichen für TOLERANZ setzen aber… sind es selbst nicht, wenn ich sehe, dass sie Menschen wie Sabatina James, Imad Karim, Hamed Abdel-Samad oder Bassam Tibi totschweigen und zensieren.

SOGAR mutige Frauen wie Seyran Ateş die eine Moschee führt, in der Frauen predigen dürfen und Homosexuelle willkommen sind, werden kaum von ihren Parteien unterstützt. Bei euch flirtet man lieber mit Islamisten.

So sind die Altparteien meine Damen und meine Herren…

Nicht anders !

Ihr solltet lieber mal lieben Kollegen ihr Verständnis von der Toleranz in Frage stellen… Da kommen Sie mit ihren Ampelmännchen aber ganz lächerlich vor!

Mit Ampelmännchen-Amuletten und Mantras auf Respekt-Banner wird man bestimmt nicht die Bürgerinnen und die Bürger dieser Stadt schützen, Frau Heilig!

Jeder von uns kennt den Spruch, der sagt, dass „man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.“.

Von euch liebe Kollegen vom linksgrünen politischen Spektrum…

Genau… Sie alle hier !

könnte man folgendes sagen: Altparteien wie die CDU „zum Beispiel“, sehen die echten Problemen der Bürgerinnen und der Bürger vor lauter gegenderten Ampelmännchen nicht!

Ich rate euch mal was…

Frankfurterinnen und Frankfurter wollen, dass ihr euch über ihre alltägliche Problemen kümmern.

Da Sie anscheinend keine Ideen auf was die Menschen hier in

dieser Stadt wollen, werde ich euch mal dabei helfen.

Die Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrer Kultur, ihr Geschlecht, ihre Nationalitätoder ihre Herkunft, kommen immer mehr zu uns weil sie können und wollen euch nicht mehr wählen… Mit der AFD, haben sie endlich wieder mal, seit so vielen vergeudeten Jahren, eine Partei die sie ernst nimmt.

Mit Euren Ampelmännchen macht ihr Euch nur lächerlich!

Wenn Sie unbedingt ein Zeichen setzen wollen dann fangen Sie mal mit den wirklichen Problemen dieser Stadt an…

  • Unsere vermüllte Stadt muss wieder sauber werden und Müllsünder müssen mit einer Geldstrafe rechnen
  • Unsere Stadt muss sicherer werden. Da muss nicht gekuschelt werden aber hart gegriffen werden. Bürgerinnen und Bürger sowie Touristen werden sich freuen!
  • Schulen müssen Orte sein wo man lernt und nicht Orte wo man sich fürchten muss! Unsere Kinder sind ja auch unsere Zukunft!
  • Mieten müssen bezahlbar bleiben… Ich finde es traurig, dass viele Arbeitnehmer mit geringem Einkommen die wir HIER brauchen, Familien und viele Senioren sich in unserer Stadt keine Wohnung leisten oder nicht mehr leisten können. Die SPD ist schon seit längerer Zeit nicht mehr die Partei der kleinen Leute. Sie Frau Dr. Wolter-Brandecker und ihre gespaltene Bätschi-Bätschi-Partei scheinen es nicht einmal gemerkt zu haben. Was hat denn ihr Dauerkandidat so viele Jahre gemacht?
  • Eine bunte und offene Stadt bedeutet nicht, dass das Gesetz eine Option ist. Ghettos soll es in Frankfurt nicht geben!
  • Flughafengegner müssen ernst genommen werden. Gell lieber Herr zu Löwenstein?
  • Günstigere Fahrkarten. Die Zuverlässigkeit und Sicherheit im ÖPNV ist zu erhöhen.
  • Eine echte Umsetzung des Hessischen Spielhallengesetzes
  • Mehr Polizei wegen eines besorgniserregenden Anstiegs der Einbrüche auf Autos und Häuser. Nicht nur im Bahnhofsviertel aber auch in den Ortsteilen wie in Schwanheim zum Beispiel… Gell Herr Frank?
  • Die Stadtverwaltung muss nicht bunter werden aber kompetent bleiben!
  • Keine Schließung von Bürgerämtern!
  • Die Attraktivität und Aufenthaltsqualität der innerstädtischen Plätze und Fußgängerzonen sind zu verbessern… Verbessern heißt nicht, dass man die Stadt mit Merkels Poller verhunzt muss. Gell Herr Frank? Tja.. Wieder Mal!
  • Grün- und Freiflächen sind zu erhalten, der Grüngürtel darf in seiner Substanz grundsätzlich nicht verändert werden. Freizeitgärten muss man sichern.
  • Der Haushalt muss ausgeglichen werden und die Schulden müssen abgebaut werden indem man überflüssige Ausgaben reduziert.
  • Finanzielle Mittel müssen primär für die essentiellen Bereiche der Daseinsvorsorge bereitgestellt werden: Gesundheit, Bildung, Wohnen, Sicherheit.

Das ist unter anderem was die Bürgerinnen und die Bürger unserer Stadt wollen meine lieben Kollegen.

Das… und nicht ihre dämlichen Ampelmännchen!

Für diejenige die denken, dass wir hier in einer Strickgruppe wären…

Lassen Sie mal ihre Stricknadeln das nächste Mal zu Hause!

Ich rate Ihnen eine letzte Sache, meine geehrten Kollegen:

Frau Hanisch, kommen Sie nicht auf die Idee unsere Freunde in Eskişehir, unsere türkische Partnerstadt, diesen Ampelmännchen zu schenken.

Ich glaube nicht, dass die Freude dort sehr riesig sein wird!

Und wenn, dann schauen wir ob unsere Freunde ihr Zeichen für Homosexuelle setzen werden…

Vielen Dank fürs Zuhören meine Damen und Herren!