Rede des Stadtverordneten Markus Fuchs zum Antrag NR 1426 (Partizipation stärken – ein Kinder- und Jugendparlament für Frankfurt) der Fraktionen der Grünen, SPD und Volt
Sehr geehrter Herr Vorsteher,
meine Damen und Herren!
Jetzt muss ich mich doch noch mal zu Wort melden, weil die „Kollegen“ – das muss ich leider in Anführungszeichen setzen – Zieran und Wehnemann mich dazu fast schon genötigt haben. Sie haben nämlich eins gemacht: Sie haben gezeigt, wie man es nicht macht. Glauben Sie allen Ernstes, das, was Sie hier abgeliefert haben, wäre eine Werbung für die parlamentarische Demokratie gewesen?
(Beifall)
Herr Zieran, wenn Sie mit uns nicht einverstanden sind, ist das ja Ihr gutes Recht, aber das Einzige, was Sie können, ist Polit-Tourette. Sie rülpsen dann das Wort „Faschisten“ in den Raum, das ist das Einzige, was Sie können. Inhaltlich haben Sie nichts zu bieten.
(Zurufe)
Ja, Sie können das sogar noch besser, Frau Ditfurth, das ist mir klar. Man weiß ja, von wem er es hat.
Herr Kollege Wehnemann …
(Zurufe)
Sehen Sie, Sie machen es schon wieder.
Da vergleicht der Kollege Wehnemann allen Ernstes die Jugendorganisation der AfD mit der HJ und verharmlost wie immer – wie er das hier regelmäßig tut – die Nationalsozialisten. Und wissen Sie, was Sie anscheinend nicht verstehen wollen oder nicht verstehen können? Zur parlamentarischen Demokratie gehört elementar, dass man andere Meinungen aushält. Ich halte Ihre Meinung auch seit zehn Jahren aus und brülle Sie nicht jedes Mal zusammen.
(Zurufe)
Und Sie verharmlosen den Faschismus, indem Sie das Wort so inflationär verwenden.
(Zurufe)
Ganz ehrlich, Sie haben keine Argumente, Sie haben nur Schlagwörter und Floskeln, und das seit zehn Jahren.
(Beifall)
So lange höre ich mir das schon an. Ich bedauere Sie dafür. Ich bedauere Sie dafür, weil das eigentlich von Ihrem intellektuellen Niedergang zeugt. Sie waren früher wesentlich intellektueller. Das ist anscheinend irgendwie verloren gegangen.
(Beifall)
Und wissen Sie, zur Demokratie gehört eben elementar, dass man andere Meinungen aushält und andere nicht niederbrüllt, denn das ist eben das Gegenteil von Demokratie.
Und zu Herrn Wehnemann nur noch so viel: Ich habe ja am Anfang der Wahlperiode mal gesagt, damals noch im Spaß, vielleicht sollte man ihn nur in die Bütt lassen, nachdem er einen Alkoholtest gemacht hat. Ich glaube, das wäre heute auch wieder angebracht gewesen. Er hat vorhin gesagt, Jugendliche und Kinder sind laut und stinken. Man sollte nicht immer von sich auf andere schließen.
Vielen Dank!
(Beifall)
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