Ursache für vermehrte Angriffe auf medizinisches Personal in Krankenhäusern analysieren
Nachdem der Magistrat auf eine Anfrage hin in verschiedenen Frankfurter Hospitälern zu Angriffen auf medizinisches Personal in den Notaufnahmen recherchiert und die Ergebnisse der Nachforschungen vorgelegt hat, möchte die AfD im Römer weitere Informationen erhalten. „Sieht der Magistrat als eine Ursache zunehmender Aggressionen von Patienten gegenüber Klinikpersonal in den zunehmenden kulturellen Unterschieden?“, fragt Rainer Rahn, Fraktionsvorsitzender der AfD im Römer. Er nennt beispielhaft übersteigertes Anspruchsdenken, fehlende Selbstkritik oder Begleitung eines einzelnen Patienten durch ganze Großfamilien.
Rahn bezieht sich mit seiner Rückfrage auf eine Darstellung der Problematik durch den Geschäftsführer des Bürgerhospitals und des Clementine Kinderhospitals. Dem Magistrat hatte der Krankenhausleiter berichtet, dass es in seinen Kliniken zunehmende verbale und – seltener, aber mit zunehmender Tendenz – auch körperliche Attacken gegen Personal gebe, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden. Dies beträfe insbesondere die Notaufnahme, die häufig von Patienten aufgesucht werde, die keine Notfälle darstellten und die daher oft mit langen Wartezeiten konfrontiert würden. Diese reagierten auf den Hinweis, dass die Notaufnahme nur für echte Notfälle eingerichtet sei, mit Unverständnis. Was sich dann oft in verbalen Ausfällen zeige, so der Krankenhaus-Geschäftsführer. Durch besonders hohe Aggressivität fielen dabei Patienten mit Migrationshintergrund auf. Ebenso gebe es häufiger Aggressionen gegen Personal durch Roma und Sinti-Patienten, die sich `oft in keiner Weise an geregelte Abläufe halten, durch die Größe ihrer Familienclans zudem jeweils in Massen ́ im Krankenhaus aufträten und `gelegentlich auch andere Patienten in Wartebereichen durch Lautstärke und schlechtes Benehmen attackieren ́.
Das Gesundheitsministerium sieht eine `Lösung ́ in der `interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens und speziell auch der Krankenhäuser ́, wie aus einer im Jahr 2015 veröffentlichten Broschüre hervorgeht, ruft der AfD-Fraktionsvorsitzende in Erinnerung. „Setzt auch der Magistrat auf die dort beschriebenen Konzepte, um den problematischen Situationen beizukommen?“, möchte Rahn wissen. „Wenn ja, wie sieht diese `interkulturelle Öffnung des Gesundheitswesens ́ nach der Vorstellung des Magistrats konkret aus?“
Kontakt: fraktion@afd-im-roemer.de